Schätzungsweise sind zwischen 8 und 15 Prozent aller Mädchen* und Frauen* betroffen – das sind in Deutschland ca. 2 Millionen Menschen


Du bist dir unsicher, ob du vielleicht auch betroffen bist oder suchst erste Informationen zur Krankheit. Dann bist du hier richtig.


Das war 2020, das weiß ich noch ganz genau. Ich war auf einem Konzert und am Tag danach ging es richtig los. Die Schmerzen waren so heftig, dass ich nicht mehr aufstehen konnte, mich übergeben musste und nachts das Bett komplett vollgebluetet habe – trotz Nachtbinde und allem. Das war für mich wirklich schlimm und ich habe sofort einen Arzttermin gemacht.
Die Schmerzen sind unterschiedlich stark und kommen nicht nur aus dem Unterbauch, sondern ziehen bis in den Rücken, die Wirbelsäule, das Steißbein, über die Beine bis in die Füße. Das ist sehr unangenehm und oft sehr stark, manchmal wie Stromschläge, die plötzlich kommen und mich teilweise umwerfen.
Mein Weg zur Diagnose war lang und holprig.
„
“
Mein Weg zur Diagnose war lang und holprig. Vor fünf Jahren war ich das erste Mal beim Arzt wegen der Schmerzen, aber damals hieß es nur, dass Schmerzen bei Frauen normal seien und Endometriose wurde gar nicht erwähnt. Damals war das Thema bei Ärzten kaum bekannt und wurde nicht ernst genommen.
Mein Weg zur Diagnose war lang und holprig. Vor fünf Jahren war ich das erste Mal beim Arzt wegen der Schmerzen, aber damals hieß es nur, dass Schmerzen bei Frauen normal seien und Endometriose wurde gar nicht erwähnt. Damals war das Thema bei Ärzten kaum bekannt und wurde nicht ernst genommen.
starke Periode
aufgeblähter Bauch
in Bauch und Rücken starke Schmerzen

2020
„Meine Beschwerden wurden nicht ernst genommen“.

Erst durch eine Freundin, die von Endometriose erzählte, habe ich selbst angefangen, mich darüber zu informieren.

Bei einer auf Endometriose spezialisiereten Frauenärztin hat Sandra nach ca. 5 Jahren die Diagnose Endometriose bekommen.

2024
Aber seitdem ich versuche, auf meinen Körper zu hören, geht es mir auch besser damit.
„
“
Ja, sehr. Ich muss genau planen, wann meine Periode kommt, denn sie ist zum Glück regelmäßig. An diesen Tagen mache ich es ruhiger, nehme mir Homeoffice oder bleibe auch mal krank zu Hause, wenn die Schmerzen so stark sind, dass ich nicht mal in die U-Bahn steigen kann. Ich habe auch immer genug Schmerzmittel dabei, weil die Schmerzen oft unerwartet stark auftreten.
Ich habe meine Methoden entwickelt, um den Alltag irgendwie durchzustehen. Man gewöhnt sich zwar ein Stück weit an die Schmerzen, aber es ist immer eine Herausforderung. Man muss auf sich achten, damit man nicht komplett überfordert wird.
Absolut. Besonders belastend ist die Ungewissheit, was genau mit mir los ist. Lange wusste ich nicht, ob ich mir die Schmerzen nur einbilde oder ob etwas wirklich nicht stimmt. Und wenn man einen Kinderwunsch hat, ist das eine zusätzliche Belastung, weil man Angst hat, dass es wegen der Endometriose schwierig wird. Emotional kann das sehr anstrengend sein, ich bin oft gereizt oder unberechenbar, und Wochen vor meiner Periode habe ich manchmal keine Lust mehr auf die bevorstehenden Schmerzen.
Der Weg dahin ist scheiße. Und es dauert auch, bis man das akzeptieren kann für sich. Aber seitdem ich versuche, auf meinen Körper zu hören, geht es mir auch besser damit.
Aber seitdem ich versuche, auf meinen Körper zu hören, geht es mir auch besser damit.
„
“
Mein Weg zur Diagnose war lang und holprig. Vor fünf Jahren war ich das erste Mal beim Arzt wegen der Schmerzen, aber damals hieß es nur, dass Schmerzen bei Frauen normal seien und Endometriose wurde gar nicht erwähnt. Damals war das Thema bei Ärzten kaum bekannt und wurde nicht ernst genommen.
Aber am meisten hilft mir wirklich das Reden.
„
“
Mein Weg zur Diagnose war lang und holprig. Vor fünf Jahren war ich das erste Mal beim Arzt wegen der Schmerzen, aber damals hieß es nur, dass Schmerzen bei Frauen normal seien und Endometriose wurde gar nicht erwähnt. Damals war das Thema bei Ärzten kaum bekannt und wurde nicht ernst genommen.

Mein Weg zur Diagnose war lang und holprig. Vor fünf Jahren war ich das erste Mal beim Arzt wegen der Schmerzen, aber damals hieß es nur, dass Schmerzen bei Frauen normal seien und Endometriose wurde gar nicht erwähnt. Damals war das Thema bei Ärzten kaum bekannt und wurde nicht ernst genommen.

Es ist okay, Hilfe anzunehmen. Unterstützung zu suchen ist kein Zeichen von Schwäche.
Du bist dir unsicher, ob du Endometriose haben könntest?
„
“
1. Symptome checken
2. Weitere Informationen einholen
3. Arzt in der Nähe suchen (auch Endometriosezenrum)