
Im Jahr 2020 bemerkte sie zum ersten Mal ungewöhnlich starke Beschwerden. Am Tag nach einem Konzert begannen plötzlich starke Schmerzen, begleitet von Übelkeit und einer sehr starken Blutung.
„Das war ungewöhnlich für mich und hat mir Sorgen gemacht“, erzählt sie. „Deshalb habe ich direkt einen Termin beim Arzt vereinbart.“
So begann ihre medizinische Reise – mit dem Verdacht auf Endometriose.
Sie treten nicht nur im Unterbauch auf, sondern strahlen auch in den Rücken, entlang der Wirbelsäule bis ins Steißbein – manchmal sogar in die Beine und Füße. Die Intensität ist unterschiedlich: Mal sind es dumpfe, anhaltende Schmerzen, mal kurze, stechende Impulse, die plötzlich auftreten.„Manche fühlen sich wie Stromschläge an

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Mein Weg zur Diagnose war lang und holprig.
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Die ersten starken Schmerzen traten vor rund fünf Jahren auf – der erste Arztbesuch folgte schnell. Doch die Antwort war enttäuschend: Schmerzen seien bei Frauen ganz normal. Endometriose wurde nicht einmal erwähnt.Damals war das Thema kaum bekannt – auch unter Ärzt*innen. Die Beschwerden wurden nicht ernst genommen.Erst viel später, durch das Gespräch mit einer Freundin, kam erstmals der Verdacht auf Endometriose auf. Von da an begann die eigentliche Suche – nach Antworten, nach Hilfe und nach einer Diagnose.




Aber seitdem ich versuche, auf meinen Körper zu hören, geht es mir auch besser damit.
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Die Symptome beeinflussen vieles – vor allem rund um die Periode.„Zum Glück ist mein Zyklus regelmäßig, sodass ich vorplanen kann. An den stärkeren Tagen arbeite ich im Homeoffice oder bleibe zu Hause, wenn gar nichts mehr geht.“Manchmal sind die Schmerzen so intensiv, dass selbst der Weg zur U-Bahn unmöglich wird.Deshalb: Schmerzmittel sind immer dabei – für alle Fälle.
Mit der Zeit hat sie Strategien entwickelt, um den Alltag trotz der Beschwerden zu bewältigen.Manche Schmerzen gehören inzwischen fast dazu – ganz gewöhnen kann man sich trotzdem nicht.Deshalb achtet sie bewusst auf sich selbst, nimmt sich Auszeiten und versucht, Überforderung frühzeitig zu vermeiden.Denn jeder Tag mit Endometriose ist anders – und erfordert Rücksicht auf den eigenen Körper.

Die Unsicherheit, was genau im Körper passiert, war lange Zeit sehr belastend. Oft stellte sie sich die Frage: „Bilde ich mir das nur ein – oder stimmt wirklich etwas nicht?“ Hinzu kommt der Druck durch einen möglichen Kinderwunsch. Die Sorge, dass die Endometriose Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben könnte, wiegt schwer. Emotional ist das kräftezehrend: Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und die Angst vor den nächsten Schmerzen begleiten oft schon die Wochen vor der Periode.
Aber seitdem ich versuche, auf meinen Körper zu hören, geht es mir auch besser damit.
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Eine klare Entscheidung fällt ihr schwer. Möglicherweise bringt die zweite Bauchspiegelung mehr Klarheit – vielleicht lässt sich durch einen operativen Eingriff bereits eine langfristige Linderung der Schmerzen erreichen. Ihr Wunsch ist es, eine Lösung ohne Hormone zu finden, da sie nach der Einnahme der Pille ungern erneut eine hormonelle Therapie beginnen möchte. Sollte es jedoch keine andere Möglichkeit geben, wäre sie bereit, diese Option noch einmal in Betracht zu ziehen. Der Wunsch, etwas gegen die Beschwerden zu unternehmen, ist da – gleichzeitig ist ihr bewusst, dass sie selbst keine Ärztin ist und auf fachliche Beratung angewiesen bleibt.
Aber am meisten hilft mir wirklich das Reden.
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Auch wenn sich vieles schwer in Worte fassen lässt, ist genau das ein entscheidender Punkt. Zu wissen, dass andere ähnliche Erfahrungen machen, gibt ihr Kraft.Trotz allem bleibt Hoffnung – besonders in die Forschung.Vielleicht wird es irgendwann eine Möglichkeit geben, Endometriose besser und leichter zu behandeln. Was mir auch Kraft gibt, ist wenn man in Behandlung ist das Wissen, dass es vorwärts geht.

Das Thema belastet vor allem im Bezug auf einen zukünftigen Kinderwunsch belastet sie. Gleichzeitig erfährt sie viel Unterstützung – vor allem durch ihre Mutter und ihren Partner. Im Freundeskreis findet sie ebenfalls Rückhalt.
Du bist dir unsicher, ob du Endometriose haben könntest?
Wenn dir einige der beschriebenen Symptome bekannt vorkommen, bist du nicht allein.Damit du einen klaren Überblick behältst, haben wir eine Checkliste mit ersten Schritten für dich zusammengestellt. Sie soll dir helfen, ruhig zu bleiben und gezielt weiterzugehen.
Bitte beachte: Die Symptome können sehr unterschiedlich ausfallen – jede Erfahrung ist individuell. Egal, ob du gerade erst vermutest, betroffen zu sein, oder schon eine Diagnose erhalten hast: Eine fachärztliche Abklärung ist immer wichtig.
Und vor allem: Du musst da nicht allein durch. Informiere dich, suche Unterstützung – und hab Geduld mit dir selbst.
Du musst da nicht allein durch. Informiere dich, suche Unterstützung – und hab Geduld mit dir selbst.